<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640</id><updated>2012-01-01T22:00:28.550+01:00</updated><category term='Gedichte'/><category term='Texte'/><category term='Bilder'/><category term='Geschichten'/><category term='Kritik'/><category term='Aktuell'/><title type='text'>gedichte und mehr</title><subtitle type='html'>Kunst und Literatur</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>20</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-8051700608248957713</id><published>2012-01-01T21:51:00.003+01:00</published><updated>2012-01-01T22:00:28.558+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Gedichte, Teil fünf</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gedichte, Teil fünf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Aktualisierung Anfang April 2012&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Normalerweise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er saß einsam da&lt;br /&gt;er lud mich zum Kaffee ein&lt;br /&gt;ich hatte noch nicht gegessen&lt;br /&gt;ich sagte&lt;br /&gt;ich trinke keinen Kaffee vor dem Essen&lt;br /&gt;es war auch wahr&lt;br /&gt;ich trinke vor dem Essen normalerweise keinen Kaffee&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er lud meinen Freund zum Kaffee ein&lt;br /&gt;er hatte schon gegessen&lt;br /&gt;er sagte&lt;br /&gt;er trinke keinen Kaffee nach dem Essen&lt;br /&gt;es war auch wahr&lt;br /&gt;er trinkt nach dem Essen normalerweise keinen Kaffee&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;er war auch normalerweise einsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ein Fisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war ein Fisch&lt;br /&gt;und schwamm in einem Teich&lt;br /&gt;der Teich starb&lt;br /&gt;ich starb mit&lt;br /&gt;und verwandelte mich in einen Vogel&lt;br /&gt;und wanderte zu einem See&lt;br /&gt;da verwandelte ich mich wieder in einen Fisch&lt;br /&gt;und schwamm weiter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich war ein Fisch&lt;br /&gt;und schwamm in einem See&lt;br /&gt;der See starb&lt;br /&gt;ich starb mit&lt;br /&gt;und verwandelte mich in einen Vogel&lt;br /&gt;und wanderte zu einem Meer&lt;br /&gt;da verwandelte ich mich wieder in einen Fisch&lt;br /&gt;und schwamm weiter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin ein Fisch&lt;br /&gt;ich schwimme in einem Teich&lt;br /&gt;und ich schwimme in einem Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kartoffelchips&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir trafen uns einmal&lt;br /&gt;sprachen uns aber nicht an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;seitdem träume ich von ihr&lt;br /&gt;auch im Traum sprechen wir uns nicht an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;neulich saß ich in der Bahn&lt;br /&gt;und aß Kartoffelnchips&lt;br /&gt;ich träumte sie säße vor mir&lt;br /&gt;ich bot ihr einen Kartoffelnchips an&lt;br /&gt;sie lächelte mir zu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das hätte ich schon früher tun sollen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hallo!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo!&lt;br /&gt;Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein Kuss&lt;br /&gt;ein Kuss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein halber Kuss&lt;br /&gt;ein halber Kuss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein viertel Kuss&lt;br /&gt;ein viertel Kuss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein achtel Kuss&lt;br /&gt;ein achtel Kuss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein Abschiedkuss&lt;br /&gt;ein Abschiedkuss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tschüß!&lt;br /&gt;Tschüß!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Mehrheit des Volkes&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Mehrheit des Volkes&lt;br /&gt;einen Diktator duldet&lt;br /&gt;ich dulde auch ihn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wenn die Mehrheit des Volkes&lt;br /&gt;sich für Reformen einsetzt&lt;br /&gt;ich setze auch mich dafür ein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wenn die Mehrheit des Volkes&lt;br /&gt;sich für eine Revolution einsetzt&lt;br /&gt;ich setze auch mich dafür ein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;man könnte meinen, ich sei ein Opportunist&lt;br /&gt;der bin ich nicht&lt;br /&gt;wenn die Mehrheit des Volkes&lt;br /&gt;sich aus Opportunität für etwas einsetzt&lt;br /&gt;ich setze mich dagegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das erste Gedicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir begegneten uns&lt;br /&gt;sie nahm die Zigarettenschachtel&lt;br /&gt;aus meiner Hemdtasche&lt;br /&gt;und zündete eine an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es fing leicht an&lt;br /&gt;ich schrieb ein Gedicht darüber&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich erinnere schwer&lt;br /&gt;an mein erstes Gedicht&lt;br /&gt;an sie auch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ich rauche noch&lt;br /&gt;und schreibe Gedichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;In Klammern&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;klammer auf&lt;br /&gt;eine Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich vergaß die Klammer zuzuschließen&lt;br /&gt;eine andere Liebe&lt;br /&gt;eine andere Liebe&lt;br /&gt;eine andere Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich schließe die Klammern zu&lt;br /&gt;es bleibt nur eine Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klammer zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ein leerer Platz von jemandem&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schrieb für sie&lt;br /&gt;sie ging&lt;br /&gt;ich schrieb für mich&lt;br /&gt;um den leereren Platz von ihr zu füllen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;den ist nicht zu füllen&lt;br /&gt;ich schreibe für eine andere&lt;br /&gt;eine andere hat auch einen leeren Platz von jemandem in sich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;auch sie hatte einen leeren Platz von jemandem in sich&lt;br /&gt;ich schreibe auch für sie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mir war peinlich&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir war peinlich, meinen Geburtstag zu feiern&lt;br /&gt;ich bat meine Mutter, mich wieder zu gebären&lt;br /&gt;aber dieses Mal ohne Beteiligung meinen Vaters&lt;br /&gt;sie gebar mich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun feiere ich meinen Geburtstag&lt;br /&gt;ich lade auch meinen Vater zur Geburtstagparty ein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-8051700608248957713?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/8051700608248957713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2012/01/gedichte-teil-funf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8051700608248957713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8051700608248957713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2012/01/gedichte-teil-funf.html' title='Gedichte, Teil fünf'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-2636683931830114288</id><published>2011-10-01T20:33:00.005+02:00</published><updated>2011-10-29T17:40:29.095+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil neun</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Aktuell, Teil neun&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nächste Veröffentlichung Anfang Januar 2012&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich wünsche ihr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich habe sie einpaar mal getroffen. Heute entdeckte ich die Prinzessin an ihr. Ich habe keine direkte Erfahrungen mit realen Prinzessinnen. Ich weiß nicht, ob das uns gelieferte historische Bild von einer Prinzessin mit der Realität übereinstimmt, oder nicht. Mir ist das Bild relevant, das wir von einer Prinzessin haben.&lt;br /&gt;Wir haben auch ein Bild von Engeln und Monstern. Ob diese Bilder real sind, oder nicht, ist mir nicht relevant. Allein das Bild interessiert mich, das wir von ihnen haben. Das, was ich mir als Engel und als Monster an Menschen vorstelle, mag ich.&lt;br /&gt;Also, sie bestätigt das bild, das ich von einer Prinzessin habe. Ich wünsche ihr, dass sie eine Prinzessin bleibe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hilfe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Hilfe! eine Wespe hat mich gestochen&lt;br /&gt;es war nicht doch Wespe&lt;br /&gt;es war homo sapiens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich weiß, sie zu schätzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich trage zwei Drachen an mir&lt;br /&gt;meine Würde und meine Unschuld&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich soll mich in Acht nehmen&lt;br /&gt;und ich soll sie in Acht nehmen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich weiß, sie zu schätzen&lt;br /&gt;sie sind die Wächter der Kultur an mir&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mein ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dieses Gesicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich empfand es schlicht&lt;br /&gt;ich empfand es angenehm&lt;br /&gt;ich empfand es schön&lt;br /&gt;ich empfand es interessant&lt;br /&gt;ich empfand es elegant&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dieses Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Diese Frau&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Diese Einfachheit in ihrem Benehmen&lt;br /&gt;diese Melancholie in ihren Augen&lt;br /&gt;dieses Glück in ihrer Seele&lt;br /&gt;diese Schönheit in ihrer Welt&lt;br /&gt;diese Demut in ihrem Wesen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;diese Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie ist in Fernsehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Sie ist in Fernsehen&lt;br /&gt;ich mag sie, wie sie sich verhält&lt;br /&gt;ob auch sie mich mag?&lt;br /&gt;ja!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie sie sich verhält, mag sie die Zuschauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sei mein Freund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Sei mein Freund&lt;br /&gt;und sei ein starker Streiter&lt;br /&gt;für mich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dann werde ich alle meine Sorgen vergesse&lt;br /&gt;und tanze&lt;br /&gt;begeistert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-2636683931830114288?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/2636683931830114288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/10/neun.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/2636683931830114288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/2636683931830114288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/10/neun.html' title='Aktuell, Teil neun'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-3106502758750329342</id><published>2011-07-01T10:05:00.002+02:00</published><updated>2011-07-16T23:25:46.248+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><title type='text'>Tahere Asghary</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Kritik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gedichte von Mohammad Ahmadijan sprechen mich an. Das hat Gründe. Zum einen schreibt er in einer schlichten Sprache, die mich als seine Leserin oft überrascht. Man steht staunend vor dieser Einfachheit. Die Art der Darstellung erinnert mich an naive Malerei. Aber hinter dieser Einfachheit steht eine tiefgründige Haltung. Der Dichter setzt sich mit existentiellen Fragen auseinander. &lt;br /&gt;Diese Einfachheit hat auch zur Folge, dass eine gewisse Unschuld sich in der Sprache der Texte widerspiegelt. Diese Unschuld ist dabei nicht in religiösem Kontext zu verstehen. Vielmehr meine ich die Einheit der Aussage mit ihrer Form, durch die sich mir unmittelbar etwas Ursprüngliches und Unberührtes mitteilt.   &lt;br /&gt;Zum anderen reflektiert M. Ahmadijan aufgrund seines Exillebens vielschichtig. Westliche philosophische, psychologische und Kunst - Aspekte, seine Erfahrungen als Individuum im Kontext von kultureller Vielfalt fließen außerdem in die Texten mit hinein. Von daher ist es lesenswert, wie er sich durch seine Gedichte positioniert und neue Fragen aufwirft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tahere Asghary&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-3106502758750329342?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/3106502758750329342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/07/tahere-asghari.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/3106502758750329342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/3106502758750329342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/07/tahere-asghari.html' title='Tahere Asghary'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-7406482318996415847</id><published>2011-07-01T10:01:00.002+02:00</published><updated>2011-07-01T10:05:39.945+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil acht</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Aktuell, Teil acht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nächste Veröffentlichung Anfang Oktober 2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wahn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahn ist mein Freund&lt;br /&gt;mit Wahn ist mein Leben mein Leben,&lt;br /&gt;wenn der Schmerz stärker sei als ich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;falls der Schmerz nicht stärker sei,&lt;br /&gt;schaffe ich es alleine&lt;br /&gt;es macht mir keine mühe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Luftballon&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ging&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich träumte, sie gehe vor mir&lt;br /&gt;einen Luftballon in der hand&lt;br /&gt;ich näherte mich ihr und nahm ihr den Luftballon ab&lt;br /&gt;sie ging weiter und verschwand in die Ferne &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich blieb da&lt;br /&gt;ein Luftballon in der Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was die Vernunft mir vorenthält&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vernunft versagt, mich zu legitimieren&lt;br /&gt;was die Vernunft mir vorenthält, gönnt mir die Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Vernunft meckert&lt;br /&gt;die Liebe sagt:&lt;br /&gt;es war schwer und lieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich bin gerne böse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin gerne böse&lt;br /&gt;böse Absichten zaubern&lt;br /&gt;ab und zu eine böse Absicht&lt;br /&gt;damit der Böse sich hinter den guten Absichten nicht versteckt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist mir peinlich, wenn ich eine gute Absicht habe&lt;br /&gt;und sie komme bei einem anderen nicht gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hat ein paar Bierflaschen in der Hand&lt;br /&gt;und fährt mit U-Bahn&lt;br /&gt;sie ist noch jung und redet liebevoll &lt;br /&gt;mir ist es peinlich, dass sie liebevoll zu Fahrgästen spricht&lt;br /&gt;Alkohol hat sie reichlich zerstört&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin nicht mehr jung&lt;br /&gt;und bin süchtig nach Liebe&lt;br /&gt;Liebe hat mich reichlich zerstört&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wovor hat sie Zuflucht in Alkohol gefunden?&lt;br /&gt;wovor habe ich Zuflucht in Liebe gefunden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Heute war ein Tag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Gymnastiktraining begegnete ich dem Herbst in vollen Zügen. In einem Park in der Nähe. Warme Farben und melancholisch.&lt;br /&gt;Bei dem Training war eine interessante Frau in der Gruppe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuhause habe ich Bekanntschaften in meinem Leben durchgegangen. Jede Bekanntschaft war ein Schicksal. Jede Bekanntschaft fing damit an, dass ich einen anderen interessant fand. Nicht immer war mein erster Eindruck treffend. Nicht immer meinte das Schicksal mit mir gut.&lt;br /&gt;Nun erlebe ich den Herbst meines Lebens. In vollen Zügen, mit warmen Farben und melancholisch, wie der Herbst im Park.&lt;br /&gt;Heute war ein Tag. Ein Herbsttag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-7406482318996415847?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/7406482318996415847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/07/aktuell-teil-acht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/7406482318996415847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/7406482318996415847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/07/aktuell-teil-acht.html' title='Aktuell, Teil acht'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-8527975874240815332</id><published>2011-07-01T09:52:00.008+02:00</published><updated>2011-07-01T10:01:01.965+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilder'/><title type='text'>Bilder, Teil zwei</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JPw0ozJzuwQ/Tg1-rTRfYNI/AAAAAAAAACg/xXD-PAM_luE/s1600/Ohne%2BTitel5.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 226px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5624290792028725458" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-JPw0ozJzuwQ/Tg1-rTRfYNI/AAAAAAAAACg/xXD-PAM_luE/s320/Ohne%2BTitel5.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-uCwr03ehEtQ/Tg1-fZcrWSI/AAAAAAAAACY/iZWp0X1gHvE/s1600/Ohne%2BTitel4.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 226px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5624290587527829794" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-uCwr03ehEtQ/Tg1-fZcrWSI/AAAAAAAAACY/iZWp0X1gHvE/s320/Ohne%2BTitel4.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dlHH_0QEY5o/Tg1-QvOd-bI/AAAAAAAAACQ/Wd1RvYKYx0Y/s1600/Ohne%2BTitel3.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 226px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5624290335675775410" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-dlHH_0QEY5o/Tg1-QvOd-bI/AAAAAAAAACQ/Wd1RvYKYx0Y/s320/Ohne%2BTitel3.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Lxc_E0iHUFs/Tg1-Gpl5f6I/AAAAAAAAACI/Qz04UR8yKdM/s1600/Ohne%2BTitel2.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 226px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5624290162364743586" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-Lxc_E0iHUFs/Tg1-Gpl5f6I/AAAAAAAAACI/Qz04UR8yKdM/s320/Ohne%2BTitel2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-l8mujF8W99Q/Tg198k9O8VI/AAAAAAAAACA/R02Uc_dlUyI/s1600/Ohne%2BTitel.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 226px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5624289989321748818" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-l8mujF8W99Q/Tg198k9O8VI/AAAAAAAAACA/R02Uc_dlUyI/s320/Ohne%2BTitel.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-8527975874240815332?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/8527975874240815332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/07/bilder-teil-zwei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8527975874240815332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8527975874240815332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/07/bilder-teil-zwei.html' title='Bilder, Teil zwei'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-JPw0ozJzuwQ/Tg1-rTRfYNI/AAAAAAAAACg/xXD-PAM_luE/s72-c/Ohne%2BTitel5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-5755216157896033319</id><published>2011-04-04T22:05:00.003+02:00</published><updated>2011-04-16T16:40:05.076+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil sieben</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Aktuell, Teil sieben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nächste Veröffentlichung Anfang Juli 2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Geschmack von Schnee&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt darauf an,&lt;br /&gt;was du daraus machst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Sonne&lt;br /&gt;die Nacht&lt;br /&gt;der Frühling&lt;br /&gt;der Herbst&lt;br /&gt;der Regen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;davor war der Schnee weiß&lt;br /&gt;wie schmeckt es dir denn der Schnee?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Logik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Logik diktiert mir, was für Gefühle ich haben sollte. Zu ihr, zu ihm. Zu ihr, zu ihm. Zu ihr, zu ihm.&lt;br /&gt;Meine Gefühle tanzen auf dem Schreibtisch vor meinen Augen und finden einen Platz im Text, den ich gerade schreibe. &lt;br /&gt;Ich pfeife auf die Logik. Das Unmögliche ist menschlich, sagt die Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Regentropf&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darfst du ein Problem verschieben? Na, klar! Rein in die Schublade und fertig. Vergiss das Etikett nicht: Problem Nr. 1.&lt;br /&gt;Ich habe in meinem Gehirn Schubladen. Was habe ich denn darin. Gott bewahre mich!&lt;br /&gt;Die Antworten fallen vom Himmel. Es sei denn du streckst nie deine Hände aus, wenn es mal regnet.&lt;br /&gt;Ein Regentropf berührt meine Hand. War es ein Engel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kann ich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann ich mich in Frage stellen und zugleich mich lieben?&lt;br /&gt;kann ich dich in frage stellen und zugleich dich lieben?&lt;br /&gt;kann ich uns in frage stellen und zugleich uns lieben?&lt;br /&gt;kann ich die Realität in frage stellen und zugleich sie lieben?&lt;br /&gt;ja, ich kann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrheit und Liebe sind Freunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Für mich und für dich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Dämon rechtfertigt deinen Dämon&lt;br /&gt;dein Dämon rechtfertigt meinen Dämon&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dämonen sind Fehler, die wir als eine Richtigkeit verkaufen wollen&lt;br /&gt;ich behalte im Kopf, mir morgen bei Rossmann Anti-Dämon-Spray zu kaufen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;für mich und für dich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie war eine Frau&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie war eine Frau&lt;br /&gt;eine Woche später&lt;br /&gt;sie war eine ernste Frau&lt;br /&gt;eine Woche später&lt;br /&gt;sie war eine zarte Frau&lt;br /&gt;eine Woche später&lt;br /&gt;sie war eine schöne Frau&lt;br /&gt;eine Woche später&lt;br /&gt;sie war eine bezaubernde Frau&lt;br /&gt;eine Woche später&lt;br /&gt;sie war eine wunderbare Frau&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute habe ich zum letzten Mal gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich bin ein Kompromiss&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Kompromiss&lt;br /&gt;du bist ein Kompromiss&lt;br /&gt;er ist ein Kompromiss&lt;br /&gt;sie ist ein Kompromiss&lt;br /&gt;die Realität ist ein Kompromiss&lt;br /&gt;der Staat ist ein Kompromiss&lt;br /&gt;Angela Merkel ist ein Kompromiss&lt;br /&gt;auch der Kompromisslose ist ein Kompromiss&lt;br /&gt;Schluss mit faulen Kompromissen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;du bist ein interessanter und gelungener Kompromiss&lt;br /&gt;ich liebe dich kompromisslos&lt;br /&gt;oh, Verzeihung!&lt;br /&gt;auch Liebe ist ein Kompromiss&lt;br /&gt;der schönste Kompromiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Solange&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt ist ein Wesen wie du und ich&lt;br /&gt;sie kann vor Freude glänzen&lt;br /&gt;sie kann sich erkälten&lt;br /&gt;sie kann in eine Krise geraten&lt;br /&gt;sie kann ihre Krise meistern&lt;br /&gt;sie hat Wunden&lt;br /&gt;ihre Wunden können verheilen&lt;br /&gt;sie kann erkranken&lt;br /&gt;an alles mögliche, an denen wir erkranken&lt;br /&gt;von einer leichten Depression bis zu einer Psychose&lt;br /&gt;ich sage leise, aber ich muss sagen:&lt;br /&gt;sie kann scheitern&lt;br /&gt;und ich sage laut:&lt;br /&gt;sie kann immer wieder von neuem anfangen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;solange sie glänzt&lt;br /&gt;solange sie auf den Beinen steht&lt;br /&gt;solange sie sich anstrengt&lt;br /&gt;mache ich mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gerade diese Gelassenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin fix und fertig!&lt;br /&gt;ich bin fix und fertig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;darf ich es zugestehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;woher habe ich gerade diese Gelassenheit,&lt;br /&gt;dass ich ein Gespräch mit euch darüber führe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und was soll ich zu sehr ernst nehmen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Magie des Unglücks&lt;br /&gt;dagegen hilft&lt;br /&gt;Magie des Glücks&lt;br /&gt;und nicht zu sehr ernst nehmen&lt;br /&gt;Unglück&lt;br /&gt;und Glück&lt;br /&gt;eine wird dich dann nicht loslassen&lt;br /&gt;das andere lässt dich im Stich&lt;br /&gt;also, nicht zu sehr und nochmals nicht zu sehr&lt;br /&gt;und was soll ich zu sehr ernst nehmen?&lt;br /&gt;dass es heute ein sonniger Tag ist&lt;br /&gt;dass du in halber Stunde eine Tasse Kaffee trinkst&lt;br /&gt;und eine Zigarette rauchst&lt;br /&gt;dass du heute zum Mittag gebratene Eier mit Nudeln hast&lt;br /&gt;dass du heute Abend einen Freund triffst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was machst du in dem Augenblick?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was machst du in dem Augenblick?&lt;br /&gt;vielleicht schläfst du&lt;br /&gt;vielleicht liest du in ein Buch&lt;br /&gt;vielleicht gehst du einkaufen&lt;br /&gt;vielleicht sitzt du da und denkst nach&lt;br /&gt;vielleicht drehst du deine Freude in eine Zigarette&lt;br /&gt;und rauchst du sie aus&lt;br /&gt;ich drehe meine Freude in Wörter&lt;br /&gt;und rauche sie aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-5755216157896033319?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/5755216157896033319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/04/aktuell-teil-sieben_04.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/5755216157896033319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/5755216157896033319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/04/aktuell-teil-sieben_04.html' title='Aktuell, Teil sieben'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-6370783916176550637</id><published>2011-01-01T14:32:00.001+01:00</published><updated>2011-01-01T14:38:09.266+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Gedichte, Teil vier</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Gedichte, Teil vier&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ausgewählte Gedichte, 1991-1997&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Tischtennis&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In der Jugend&lt;br /&gt;wünschte er sich&lt;br /&gt;ein Haus&lt;br /&gt;mit einem Zimmer&lt;br /&gt;um darin Tischtennis zu spielen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;später wünschte er sich eine Welt,&lt;br /&gt;die ein Zuhause für alle wäre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun wünscht er sich ein Haus&lt;br /&gt;aber ohne ein Zimmer&lt;br /&gt;für Tischtennis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meine Reise&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Meine Reise begann ich mit&lt;br /&gt;einem Traum&lt;br /&gt;er zeigte mir einen Stern&lt;br /&gt;ich verfolgte den Stern&lt;br /&gt;er zeigte mir eine Frau&lt;br /&gt;ich verfolgte die Frau&lt;br /&gt;sie zeigte mir eine Taube&lt;br /&gt;ich verfolgte die Taube&lt;br /&gt;sie zeigte mir einen Baum&lt;br /&gt;ich verfolgte den Baum&lt;br /&gt;er zeigte mir einen Stern&lt;br /&gt;ich verfolgte den Stern&lt;br /&gt;er zeigte mir einen Traum&lt;br /&gt;ich verfolgte den Traum&lt;br /&gt;er zeigte mir eine Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Haus&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich baute ein Haus&lt;br /&gt;aus Stein&lt;br /&gt;der wind hat es zerstört&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich baute ein Haus&lt;br /&gt;aus Stahl&lt;br /&gt;der Wind hat es wieder zerstört&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich baue ein Haus&lt;br /&gt;aus Träumen&lt;br /&gt;es soll dem Sturm standhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In der Morgendämmerung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In der Morgendämmerung ging die Liebe&lt;br /&gt;in meinem Herzen auf&lt;br /&gt;ich sagte zu ihr&lt;br /&gt;ich liebe dich&lt;br /&gt;sie sagte zärtlich&lt;br /&gt;nein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als die Sonne am höchsten Stand,&lt;br /&gt;sagte ich wieder zu ihr&lt;br /&gt;ich liebe dich&lt;br /&gt;sie sagte zurückhaltend&lt;br /&gt;nein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Abenddämmerung&lt;br /&gt;sagte ich nochmals zu ihr&lt;br /&gt;ich liebe dich&lt;br /&gt;sie sagte zornig&lt;br /&gt;nein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Nacht verliebte ich mich in den Mond&lt;br /&gt;er begleitete mich&lt;br /&gt;bis zur nächsten Morgendämmerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Trümmer&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich dachte meine Trümmer&lt;br /&gt;sind nicht so beachtenswert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich baute aus ihnen eine Gestalt&lt;br /&gt;ich merkte,&lt;br /&gt;ich sei schöner&lt;br /&gt;als ich dachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dunkle Wolken&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In meinem Haus wohnt&lt;br /&gt;ein Fremder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;denke ich an eine schöne Erinnerung,&lt;br /&gt;lenkt er mich ab&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;richte ich den Blick&lt;br /&gt;aus dem Fenster&lt;br /&gt;auf Passanten,&lt;br /&gt;lenkt er mich ab&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich verlasse das Haus,&lt;br /&gt;um mich in die Sonne zu legen,&lt;br /&gt;er verwandelt sich&lt;br /&gt;in dunkle Wolken am Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hoffnung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie sitzt auf dem Zweig&lt;br /&gt;eines Baumes&lt;br /&gt;ich gehe zu ihr&lt;br /&gt;sie setzt sich auf einen anderen Zweig&lt;br /&gt;ich gehe zu dem anderen Zweig&lt;br /&gt;sie setzt sich auf einen anderen Baum&lt;br /&gt;ich gehe zu dem anderen Baum&lt;br /&gt;sie flieht in weite Ferne&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich verzichte auf sie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus der Ferne&lt;br /&gt;ruft sie mich zu sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Wasserfall&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dem Fluss bricht&lt;br /&gt;der Rücken&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir bewundern&lt;br /&gt;den Wasserfall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Irrweg&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es lag ein Irrweg vor mir&lt;br /&gt;und ich hatte keine andere Wahl,&lt;br /&gt;außer ihn zu betreten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der tat wählte ich ihn&lt;br /&gt;im Traum&lt;br /&gt;ging ich einen anderen Weg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Wege kreuzten sich&lt;br /&gt;später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Leichter&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Leicht erobert&lt;br /&gt;meinen Traum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schwer verlässt&lt;br /&gt;meine Seele&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ich nenne sie&lt;br /&gt;Liebe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es&lt;br /&gt;leichter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In der Fremde&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir saßen in der bahn uns gegenüber&lt;br /&gt;ich freute mich,&lt;br /&gt;dass sie eine Iranerin war&lt;br /&gt;sie freute sich,&lt;br /&gt;dass ich ein Iraner war&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und wir sprachen uns nicht an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meine Vergangenheit&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Meine Vergangenheit war mir&lt;br /&gt;unerträglich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich nahm mir vor,&lt;br /&gt;sie allmählich zu verändern,&lt;br /&gt;damit sie erträglicher werde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich stellte fest,&lt;br /&gt;dass auch sie mich allmählich verändert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;auch ich war ihr unerträglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Liebesgedicht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich mag dich und Nudeln und die Sonne&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dich, weil ich gerne mit dir Nudeln esse&lt;br /&gt;Nudeln, weil ich ohne dich gerne Nudeln esse&lt;br /&gt;die Sonne, weil ich in die Sonne&lt;br /&gt;an dich und Nudeln nicht denke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Zug&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Den ersten Zug habe ich verpasst&lt;br /&gt;den zweiten Zug habe ich verpasst&lt;br /&gt;den dritten Zug habe ich verpasst&lt;br /&gt;den vierten Zug habe ich verpasst&lt;br /&gt;den fünften Zug habe ich verpasst&lt;br /&gt;den sechsten Zug habe ich verpasst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hatte es satt&lt;br /&gt;ich nahm einen Zug in die andere Richtung&lt;br /&gt;und kam zum Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Flaum&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Schwan schlug mit Flügeln&lt;br /&gt;ein Flaum fiel herunter&lt;br /&gt;der Wind nahm ihn mit sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Danach&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Er setzte sich an die Wand&lt;br /&gt;und streckte seine Beine aus&lt;br /&gt;so spürte er weniger die Schmerzen&lt;br /&gt;die Tür schloss sich hinter ihm&lt;br /&gt;vor vierundzwanzig Stunden war er noch Frei&lt;br /&gt;sein Mund und die Lippen waren ausgetrocknet&lt;br /&gt;er wünschte sich eine kalte Cola.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Spiegelbild&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich malte ein Zimmer&lt;br /&gt;auf die Leinwand&lt;br /&gt;dazu malte ich einen Stuhl&lt;br /&gt;und eine Frau, die auf dem Stuhl saß&lt;br /&gt;und sich in einem Spiegel betrachtete&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie stand auf und ging weg&lt;br /&gt;ich schminkte ihr Spiegelbild.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-6370783916176550637?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/6370783916176550637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/01/gedichte-teil-vier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/6370783916176550637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/6370783916176550637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2011/01/gedichte-teil-vier.html' title='Gedichte, Teil vier'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-3246974998306670477</id><published>2010-09-18T11:47:00.002+02:00</published><updated>2011-01-02T15:28:57.503+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil sechs</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Aktuell, Teil sechs&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Unser Leben ist ein Schauspiel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Gott ist eine irrationale Instanz. Er ist magisch und poetisch. Ich bin nicht die letzte Instanz. Lassen wir zu, dass der Gott unser Leben mitbestimmt.&lt;br /&gt;Auch unsere Dämonen sind irrationale Instanzen. Auch sie sind magisch und poetisch. Und auch sie bestimmen unser Leben mit, ob wir wollen oder nicht wollen.&lt;br /&gt;Unser Leben ist ein Schauspiel. Wir sind nicht der einzige Spieler dieses Schauspiels. Spielen wir unsere Rolle gut, damit dieses Schauspiel ein gelungenes Schauspiel sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Erst jetzt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sozialismus war im 19.en und 20.en Jahrhundert eine Hoffnung auf eine bessere Welt für viele Menschen. Diese Hoffnung erwies sich als eine Utopie. Und Sozialismus entlarvte sich als dogmatische Lehren. Utopien setzen unsere Energien frei und Dogmen helfen uns, unsere Ängste und Zweifeln zu besiegen. Aber sie hindern uns daran, uns zu entfalten. Wir verlieren unsere innere Dynamik. Sozialismus konnte seine ursprünglichen Ansprüchen nicht wahren: Die Befreiung der Individuen, Progressivität und Humanismus.&lt;br /&gt;Ich bin Mitte des 20.en Jahrhunderts geboren. In meiner Jugend fand ich eine Erlösung in Sozialismus und engagierte mich für ihn. Auch ich bin mit meinen Ansprüchen in Schwierigkeit geraten: An meiner Utopie und meinen Dogmen zu halten, und zugleich meine Individualität, meine Progressivität und meinen Humanismus zu wahren. Ich entscheide mich für meine Individualität, meine Progressivität und meinen Humanismus.&lt;br /&gt;Erst jetzt, nachdem ich mich von meiner Utopie und meinen Dogmen verabschiedet habe, spüre ich eine Leidenschaft in mir, mich für eine bessere Wirklichkeit zu engagieren. Eine bessere Wirklichkeit, als ein sozialer Raum für Individualität, Progressivität und Humanismus. Meine Ängste und zweifeln hindern mich nicht daran. Ich stehe an der Seite meiner Hoffnungen und meinen Ansichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwei Instanzen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Gott und Satan sind zwei Instanzen in mir. Ich betrachte sie nicht als verfeindet. Sie konkurrieren miteinander und ergänzen sich. Einer gewährt die Kontinuität in meinem Leben. Der andere erneuert mein Leben.&lt;br /&gt;Ich leide nicht an Gott und Satan. Ich leide an strengen und faulen Göttern und an strengen und faulen Satanen. In mir und in meiner Umwelt.&lt;br /&gt;Ich soll mich vor ihnen in Acht nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gott ist relativ&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Gott ist relativ. Auch Satan ist relativ. Ich stehe an der Seite des Lebens. Mal komme ich mit mehr Gott zurecht, mal mit weniger Gott. Mal komme ich mit mehr Satan zurecht, mal mit weniger Satan.&lt;br /&gt;In meiner Republik ist Liebe der Präsident. Sie ist mit Gott und Satan und mit dem Leben und mit dir und mit mir befreundet. Ich orientiere mich an ihr. Im Wirrwarr der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwei Prinzipien&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Grenzen und Abweichungen&lt;br /&gt;Gott und Eigensinn&lt;br /&gt;Satan und Bedenken&lt;br /&gt;Liebe und das Nein&lt;br /&gt;Hass und das Ja&lt;br /&gt;die hellen Seiten und die dunklen Seiten&lt;br /&gt;das Beständige und das sich Verändernde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie leben in Einklang und Streit miteinander&lt;br /&gt;die Dynamik des Daseins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und was ist das zweite Prinzip von mir, dass ich diesen Text schreibe?&lt;br /&gt;mein genetischer Zwillinge&lt;br /&gt;er ist mit diesem Text einverstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und was habe ich gemacht?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Meine Liebe zum Menschen verdanke ich Karl Marx&lt;br /&gt;meine Tendenz zum Anarchismus verdanke ich Bakunin&lt;br /&gt;mein Mut zum Rebellion verdanke ich Che Guevara&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und den Rest?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;alles was ich habe, verdanke ich einem anderen Menschen&lt;br /&gt;und was habe ich gemacht?&lt;br /&gt;Ich habe wieder und wieder eine Wahl getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meine Waffe&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe eine Waffe&lt;br /&gt;Lust&lt;br /&gt;sie zaubert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gegen Langeweile&lt;br /&gt;gegen Schmerz&lt;br /&gt;gegen Verzweiflung&lt;br /&gt;gegen Unrecht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mal hat sie eine blaue Farbe&lt;br /&gt;mal hat sie eine orange Farbe&lt;br /&gt;mal hat sie eine rote Farbe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich war damit ausgestattet, als ich geboren wurde&lt;br /&gt;meine Mutter solle eine gute Laune gehabt haben, als sie mich in sich trug&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;würde ich meine Waffe verlieren, kann der Tod kommen&lt;br /&gt;nein, Quatsch!&lt;br /&gt;würde der Ton in einer richtigen Gelegenheit kommen,&lt;br /&gt;würde ich Lust auf ihn haben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lust zaubert&lt;br /&gt;hast du Lust auf eine Tasse Kaffee?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein interessanter Mensch&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne einen interessanten Menschen. Er kennt mich besser, als ich mich kenne. Er kennt dich besser, als ich dich kenne. Er kennt die Welt besser, als ich sie kenne.&lt;br /&gt;Er ist ein guter Konkurrent. Er konkurriert mit mir uns zugleich solidarisiert sich mit mir. Er ist ein guter Begleiter. Er deckt meine Schwächen und zugleich fordert meine Freiheit.&lt;br /&gt;Er überlistet mich, besser als du mich überlisten könntest. Mein zweites Ich ist ein interessanter Mensch. Um mit ihm halten zu können, soll ich lieben. Das interessanteste Abenteuer, das ich kenne, ist lieben. Mein zweites ich ist meine Liebe zu mir selbst und zu den anderen. Längs meines Lebens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-3246974998306670477?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/3246974998306670477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/09/aktuell-teil-sechs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/3246974998306670477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/3246974998306670477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/09/aktuell-teil-sechs.html' title='Aktuell, Teil sechs'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-8777305439372680041</id><published>2010-06-19T16:41:00.001+02:00</published><updated>2010-06-19T16:45:06.872+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil fünf</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Aktuell, Teil fünf&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Alles ist dein Spiel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Welt. Ich meine die Kugel Erde. Wie geht es dir? Ab und zu frage ich nach deinem Befinden. Ich lese Zeitungen ab und zu. Astronauten finden dich schön. Auch ich finde dich  ab und zu schön. Ich stecke mitten drin. Aber ich betrachte dich ab und zu aus Distanz, oder ohne Distanz.&lt;br /&gt;Du hast Meere, Du hast Flüsse. Du hast Berge. Du hast Pflanzen. Du hast Bäume. Du hast Insekten. Du hast Wurmen. Du hast Tiere. Du hast Fische. Du hast Vögel. Du hast Vieren. Und wie es in deinem Inneren vor sich geht. Ich kenne es. Auch ich habe Vulkane und bin mit Lavaströmen vertraut.&lt;br /&gt;Du hast Regen. Du hast Schnee. Du hast Wind. Du hast Sturm. Du hast Wald. Du hast Jahreszeiten. Du hast Nacht. Du hast den Mond. Du hast Sonnenschein.&lt;br /&gt;Du hast Menschen. Ich bin einer von ihnen. Ich stehe zu ihnen. Aber nicht zu allen. Du hast Systeme. Du hast Sinn. Ich stecke in ihnen. Mach mir nicht alles so kompliziert! Ich möchte unter anderem spielen. Spielst du auch? Ja. Alles ist dien Spiel. Ich spiele mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Heute&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute war nicht mein tag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich redete daneben&lt;br /&gt;ich handelte daneben&lt;br /&gt;ich dachte daneben&lt;br /&gt;ich träumte daneben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hoffe, ich habe nicht daneben geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Manche Momente&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon lange her&lt;br /&gt;wenn es eine Straffe gewesen wäre,&lt;br /&gt;wäre sie schon verjährt&lt;br /&gt;doch ich vermisse dich&lt;br /&gt;ab und zu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;manche Momente sind so seriös,&lt;br /&gt;dass sie eine Ewigkeit nachhallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hoffnungen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hoffnungen scheitern&lt;br /&gt;und sie gebären neue Hoffnungen&lt;br /&gt;ich scheitere mit&lt;br /&gt;und fangen von neuem an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedanke scheitern&lt;br /&gt;und gebären neue Gedanke&lt;br /&gt;ich scheitere mit&lt;br /&gt;und fange von neuem an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Träume scheitern&lt;br /&gt;und  gebären neue Träume&lt;br /&gt;ich scheitere mit&lt;br /&gt;und fange von neuem an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-8777305439372680041?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/8777305439372680041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/06/aktuell-teil-funf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8777305439372680041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8777305439372680041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/06/aktuell-teil-funf.html' title='Aktuell, Teil fünf'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-294297918681635610</id><published>2010-03-28T23:55:00.002+02:00</published><updated>2010-04-22T19:35:13.324+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil vier</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil vier&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit Bauch, Herz und Verstand&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Worin besteht&lt;br /&gt;die Normalität?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begeisterung&lt;br /&gt;Langeweile&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freude&lt;br /&gt;Leiden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mal auf&lt;br /&gt;mal ab&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mal alles satt haben&lt;br /&gt;und sich ein Schimpfwort erlauben&lt;br /&gt;gegen sich selbst oder gegen die anderen&lt;br /&gt;mal den Boden unter den Füßen verlieren&lt;br /&gt;und sich in einen Schmetterling verwandeln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit Bauch, Herz und Verstand etwas wollen&lt;br /&gt;mit Bauch, Herz und verstand etwas nicht wollen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ist dies eben nicht das Paradies, aus dem wir vertrieben sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Über sie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Man spreche leise über sie&lt;br /&gt;man habe Angst vor ihr&lt;br /&gt;man beschimpfe sie&lt;br /&gt;man habe Respekt vor ihr&lt;br /&gt;man ignoriere sie&lt;br /&gt;man benötige sie&lt;br /&gt;man entwerte sie&lt;br /&gt;man schätze sie&lt;br /&gt;man verleugne sie&lt;br /&gt;man verlasse sich auf sie&lt;br /&gt;man nehme sie nicht ernst&lt;br /&gt;man finde sie geheimnisvoll&lt;br /&gt;man finde sie frugal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Realität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mehr oder weniger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht&lt;br /&gt;falle ich in ihm hinein&lt;br /&gt;schwer&lt;br /&gt;befreie ich mich von ihm&lt;br /&gt;als ob mitten am Tage bräche die Nacht ein&lt;br /&gt;dar schwarze Loch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;trägst du auch ein schwarzes Loch in dir?&lt;br /&gt;hab keine Angst vor ihm&lt;br /&gt;jeder trägt&lt;br /&gt;mehr oder weniger&lt;br /&gt;ein schwarzes Loch in sich&lt;br /&gt;das Nichtsein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-294297918681635610?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/294297918681635610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/03/aktuell-teil-vier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/294297918681635610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/294297918681635610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/03/aktuell-teil-vier.html' title='Aktuell, Teil vier'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-6968823901882641575</id><published>2010-03-28T23:49:00.000+02:00</published><updated>2010-03-28T23:55:25.299+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Gedichte, Teil drei</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil drei&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgewählte Gedichte vom Gedichtband "Es ist März", veröffentlicht im Jahre 2002.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jene Frau&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie erscheint&lt;br /&gt;jedes Mal anders&lt;br /&gt;in meinen Träumen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in jedem Gedicht&lt;br /&gt;begegne ich&lt;br /&gt;einer anderen Seite&lt;br /&gt;von meinem Dasein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In die Stadt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine zarte Mondsichel und&lt;br /&gt;ein leuchtender Stern&lt;br /&gt;es ist Nacht&lt;br /&gt;ich gehe in die Stadt&lt;br /&gt;selten ist hier der Himmel klar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich nehme sie mit und&lt;br /&gt;bringe sie meiner Freundin als Geschenk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Steht nicht auf!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Kind dreht sich&lt;br /&gt;bleibt stehen und&lt;br /&gt;sagt&lt;br /&gt;steht nicht auf!&lt;br /&gt;das Zimmer dreht sich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Mutter sagt&lt;br /&gt;mein Kind&lt;br /&gt;dir dreht sich das Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lieber&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Einsamkeit&lt;br /&gt;als nicht existieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;lieber das Verlangen&lt;br /&gt;nach verstanden werden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eine mitteilbare Einsamkeit&lt;br /&gt;hat eine Existenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Liebesgedicht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir ist gleich ich plus du plus unsere Gemeinsamkeit&lt;br /&gt;ich minus du ist gleich ich minus wir&lt;br /&gt;daraus ergibt sich&lt;br /&gt;ich minus du ist gleich ich minus ich minus du minus unsere Gemeinsamkeit&lt;br /&gt;daraus ergibt sich&lt;br /&gt;ich ist gleich minus unsere Gemeinsamkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;du fehlst mir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Gesicht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich kann es nicht ganz beschreiben&lt;br /&gt;es ist mehr als ein  Gesicht&lt;br /&gt;ein Fahrgast ist mehr als ein Fahrgast&lt;br /&gt;die Bahn ist mehr als die Bahn&lt;br /&gt;die Stadt ist mehr als die Stadt&lt;br /&gt;die Welt ist mehr als die Welt&lt;br /&gt;ich kann sie nicht ganz beschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Begegnung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der eine sitzt&lt;br /&gt;der andere kommt ins Zimmer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der andere guckt aus dem Fenster und&lt;br /&gt;sagt&lt;br /&gt;was für ein Wetter!&lt;br /&gt;der eine sagt nichts&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der eine hustet&lt;br /&gt;der andere guckt ihn an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der andere sagt&lt;br /&gt;so!&lt;br /&gt;der eine sagt nichts&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der andere geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Na ja!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Realität&lt;br /&gt;na ja!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der Tee schmeckt gut&lt;br /&gt;ich trinke ihn&lt;br /&gt;mit Zucker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein guter Trick&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Morgen geht es zu Ende&lt;br /&gt;morgen geht es zu Ende&lt;br /&gt;morgen geht es zu Ende&lt;br /&gt;morgen geht es zu Ende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein guter Trick!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;morgen geht es zu Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Einkauf&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Kaffee&lt;br /&gt;Kartoffeln&lt;br /&gt;Apfel&lt;br /&gt;Käse&lt;br /&gt;Margarine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo!&lt;br /&gt;Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke!&lt;br /&gt;Danke!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tschüss!&lt;br /&gt;Tschüss!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und&lt;br /&gt;der Einkaufswagen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;haben Sie eine Mark drin?&lt;br /&gt;Ja!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In der Nacht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine alte Frau&lt;br /&gt;steigt aus dem Bus aus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eine Rose&lt;br /&gt;in der Hand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-6968823901882641575?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/6968823901882641575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/03/gedichte-teil-drei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/6968823901882641575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/6968823901882641575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/03/gedichte-teil-drei.html' title='Gedichte, Teil drei'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-3550570485615670600</id><published>2010-01-14T17:17:00.000+01:00</published><updated>2010-01-14T17:19:31.923+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Texte'/><title type='text'>Texte, Teil zwei</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil zwei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein altes Ich&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mein altes Ich vorbreitet mir Kummer. Es passt sich zu sehr der Realität an, oder es erklärt ihr den Krieg. Ich sage zu ihm, du mein liebes altes Ich, diese Strategie sei vielleicht in der Notsituation angebracht, aber ich befinde mich nicht schon in einer Notsituation. Und in Normalzustand ist diese Strategie irrational. Ich passe mich lieber nicht zu sehr der Realität an und erkläre ihr nicht den Krieg. Ich streite mit ihr und gehe auf Kompromisse mit ihr ein.&lt;br /&gt;Ich möchte nicht verleugnen, dass ich Träger meiner Vergangenheit bin. Mein altes ich hat mir geholfen, die Notsituationen in meinem Leben zu meistern. Es ist mein Freund. Aber ich bin auch Träger meiner Gegenwart und meiner Zukunft. Also, ich grenze mich von meinem alten ich ab. Dass es mich weiterhin begleitet, ärgert mich nicht. Ich stelle ihm ein Zimmer in meiner Wohnung zur Verfügung. Ab und zu gehe ich zu ihm und rede mit ihm, oder es kommt zu mir und redet mit mir. Ich gehe mit ihm mit Ernst und Leichtigkeit um.&lt;br /&gt;Ich bin auch Träger meines alten Ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Schneeball&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Im Winter, bei Schneefall beobachte ich die Jugendlichen auf der Straße, wenn sie Schneeball spielen. Manchmal gerate ich zwischen ihnen. Sie treffen auch mich mit dem Schneeball. Falls in einem Jahr nicht genüg schneit, vermisse ich sie. Schneefällen begeistern auch mich. Mit ihnen erwacht die Sehsucht nach meiner Jugend in mir.&lt;br /&gt;Beim Vorbeigehen an Vorgärten in unserer Straße nehme ich etwas Schnee und forme ich ihn zu einem Schneeball. Ich lasse ihn nach einer Weile fallen. Auf dem Boden, vor mir. Ich begnüge mich damit. Auch die Erinnerungen an meiner Jugend sind mir aus den Händen gefallen. Auf den Boden, hinter mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich gehöre zu Unten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich gehöre zu Unten. Ab und zu gehe ich ins Kino. Die Stuhlreihen im Kino erinnern mich an Hierarchien in dieser Gesellschaft, in der ich lebe. Mein Platz befindet sich unter den unteren Reihen.&lt;br /&gt;Ich bin ein Mann. Es ist schön, ein Mann zu sein. Ich verliebe mich in einer Frau. Ich bin ein Bürger. Es ist vielseitig, ein Bürger zu sein. Ich lebe alle meine Seiten aus. Ich bin hier anderes. Es ist anspruchsvoll, anderes zu sein. Ich beobachte die Gesellschaft aus einer Außenposition. Ich bin ein Dichter. Es ist sinnvoll, ein Dichter zu sein. Ich teile den anderen meine Beobachtungen mit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-3550570485615670600?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/3550570485615670600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/01/texte-teil-zwei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/3550570485615670600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/3550570485615670600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/01/texte-teil-zwei.html' title='Texte, Teil zwei'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-820008114727240664</id><published>2010-01-14T17:12:00.003+01:00</published><updated>2010-04-22T17:38:03.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil drei</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil drei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich erobere sie wieder&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich&lt;br /&gt;das Haus zu verlassen&lt;br /&gt;und in die Realität einzutreten&lt;br /&gt;meine Realität ist meine Heimat&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ich freue mich&lt;br /&gt;nach Hause zurückzukehren&lt;br /&gt;da erwartet mich meine innere Realität&lt;br /&gt;auch meine innere Realität ist meine Heimat&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist nicht immer so&lt;br /&gt;ich soll sie hin und wieder zurückerobern&lt;br /&gt;und ich erobere sie zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und schließlich&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Seitdem ich in einer Zeitschrift gelesen habe, dass die Satellitenbilder zeigen, dass die Erde mit ihren Tiefen und Höhen mehr wie eine Kartoffel aussehe als eine Kugel, fühle ich mich erleichtert.&lt;br /&gt;Auch meine Seele sieht mehr wie eine Kartoffel aus. Mit ihren Tiefen und Höhen. Auch meine Erinnerungsknäuel sieht mehr wie eine Kartoffel aus. Mit ihren Tiefen und Höhen. Auch mein Lebenslauf sieht mehr wie eine Kartoffel aus. Mit seinen Tiefen und Höhen.&lt;br /&gt;Und schließlich sieht meine Stimmung auch mehr wie eine Kartoffel aus. Mit ihren Tiefen und Höhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Selbstkritik&lt;br /&gt;und Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik&lt;br /&gt;und Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein Problem&lt;br /&gt;und Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmerz&lt;br /&gt;und Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freude&lt;br /&gt;und Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erfolg&lt;br /&gt;und Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Misserfolg&lt;br /&gt;und Leichtigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weniger Platz&lt;br /&gt;für Verzweiflung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und wenn schon,&lt;br /&gt;dann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verzweiflung&lt;br /&gt;Und Leichtigkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-820008114727240664?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/820008114727240664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/01/aktuell-teil-drei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/820008114727240664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/820008114727240664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2010/01/aktuell-teil-drei.html' title='Aktuell, Teil drei'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-8206338357210136442</id><published>2009-11-05T15:22:00.003+01:00</published><updated>2010-01-20T18:20:45.844+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil zwei</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil zwei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was in meinem Interesse liegt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was in Interesse der Arbeiterklasse liegt, liegt in Interesse der Menschheit&lt;br /&gt;was in Interesse der Partei der Arbeiterklasse liegt, liegt in Interesse der Arbeiterklasse&lt;br /&gt;was in Interesse des Zentralkomitees der Partei der Arbeiterklasse liegt, liegt in Interesse der Partei der Arbeiterklasse&lt;br /&gt;was in Interesse des Politbüros des Zentralkomitees der Partei der Arbeiterklasse liegt, liegt in Interesse des Zentralkomitees der Partei der Arbeiterklasse&lt;br /&gt;was in Interesse des Sekretärs des Politbüros des Zentralkomitees der Partei der Arbeiterklasse liegt, liegt in Interesse des Politbüros der Zentralkomitees der Partei der Arbeiterklasse&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin der Sekretär des Politbüros&lt;br /&gt;was in meinem Interesse liegt, liegt in Interesse des Politbüros, liegt in Interesse des Zentralkomitees, liegt in Interesse der Partei, liegt in Interesse der Arbeiterklasse, liegt in Interesse der Menschheit&lt;br /&gt;also, was in meinem Interesse liegt, liegt in Interesse der Menschheit&lt;br /&gt;daher ist es menschlich und wahr&lt;br /&gt;genau so denkt auch ein dummer Kapitalist&lt;br /&gt;ich lehne den Kapitalismus ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es ist gut&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist gut, wenn ich ab und zu gewissen Menschen begegne. Danach sage ich mir, wie unter anderem wunderbar der Mensch ist. Das belebt mein Weltbild wieder. Gewisse Erfahrungen mit Menschen betrüben unser Weltbild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Reise ins Unbekannte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe für meine Schwächen&lt;br /&gt;und für deine Schwächen&lt;br /&gt;einen Preis bezahlt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und alles, was ich von Stärken habe,&lt;br /&gt;verdanke ich mir und dir&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Schwächen machen das Leben interessant&lt;br /&gt;die machen uns einzigartig und sensibel&lt;br /&gt;sie beglücken unser Leben mit einer Dynamik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und oft setzen sie eine Geschichte in Gang&lt;br /&gt;eine Reise ins Unbekannte&lt;br /&gt;wir lernen unser unbekanntes Ich kennen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-8206338357210136442?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/8206338357210136442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/11/teil-zwei-was-in-meinem-interesse-liegt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8206338357210136442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8206338357210136442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/11/teil-zwei-was-in-meinem-interesse-liegt.html' title='Aktuell, Teil zwei'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-7164197182812215421</id><published>2009-09-19T16:21:00.002+02:00</published><updated>2010-01-20T18:29:08.174+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Gedichte, Teil zwei</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil zwei&lt;br /&gt;Elf Gedichte&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ausgewählte Gedichte 1998-99, veröffentlicht in: Welfengarten, Jahrbuch für Essaysmus, herausgegeben von Leo Kreutzer und Jürgen Peters, Nr. 9, 1999, Revonnah Verlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meine Ichs&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ein ich&lt;br /&gt;das tut&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe ein zweites ich&lt;br /&gt;das beobachtet&lt;br /&gt;was ich tue&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe ein drittes ich&lt;br /&gt;das tut&lt;br /&gt;was es will&lt;br /&gt;und hört gar nicht auf mich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ich habe ein viertes ich&lt;br /&gt;das mit allen meinen ichs&lt;br /&gt;befreundet ist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist aber leider nicht immer&lt;br /&gt;zu Hause&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Traum&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie waren zu viert&lt;br /&gt;und sie waren unzufrieden&lt;br /&gt;drei dachten&lt;br /&gt;der vierte sei die Ursache&lt;br /&gt;ihrer Unzufriedenheit&lt;br /&gt;und beseitigten ihn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie waren zu dritt&lt;br /&gt;und sie waren nicht zufriedener als vorher&lt;br /&gt;zwei dachten&lt;br /&gt;der dritte sei die Ursache&lt;br /&gt;ihrer Unzufriedenheit&lt;br /&gt;und beseitigten ihn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie waren zu zweit&lt;br /&gt;und sie waren nicht zufriedener als vorher&lt;br /&gt;einer dachte&lt;br /&gt;der andere sie die Ursache&lt;br /&gt;seiner Unzufriedenheit&lt;br /&gt;und beseitigte ihn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun war der eine allein&lt;br /&gt;und er war nicht zufriedener als vorher&lt;br /&gt;er träumte sich einen Feind&lt;br /&gt;der Traum war nicht zufrieden&lt;br /&gt;und beseitigte ihn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das kann doch nicht wahr sein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wer mit den Feinden des Volkes&lt;br /&gt;eine Beziehung eingeht ist ein Verräter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wer mit einem Verräter eine Beziehung eingeht&lt;br /&gt;der mit den Feinden des Volkes eine Beziehung eingeht&lt;br /&gt;ist ein Verräter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wer mit einem Verräter eine Beziehung eingeht&lt;br /&gt;der mit einem Verräter eine Beziehung eingeht&lt;br /&gt;der mit den Feinden des Volkes eine Beziehung eingeht&lt;br /&gt;ist ein Verräter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wer mit einem Verräter eine Beziehung eingeht&lt;br /&gt;der mit einem Verräter eine Beziehung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das kann doch nicht wahr sein&lt;br /&gt;ich bin ein Verräter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mathematische Gleichung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eins plus zwei ist gleich drei&lt;br /&gt;also&lt;br /&gt;ich habe zwei Freunde&lt;br /&gt;dann sind wir zusammen drei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eins plus eins ist gleich zwei&lt;br /&gt;also&lt;br /&gt;ich habe einen Freund&lt;br /&gt;dann sind wir zusammen zwei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eins minus eins ist gleich null&lt;br /&gt;also&lt;br /&gt;ich habe meinen Freund verloren&lt;br /&gt;dann sind wir zusammen null&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber ich fühle mich nicht wie null&lt;br /&gt;es fehlt mir sogar etwas&lt;br /&gt;ich fühle mich wie minus eins&lt;br /&gt;daher ist eins minus eins gleich minus eins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mathematisch habe ich zwei Freunde verloren&lt;br /&gt;also&lt;br /&gt;eins minus zwei ist gleich minus eins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Traum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich hatte einen roten Pullover&lt;br /&gt;auf einer Reise verlor ich ihn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich machte mich auf den Weg&lt;br /&gt;überallhin&lt;br /&gt;und fand ihn nirgendwo wieder&lt;br /&gt;es gab zwar rote Pullover&lt;br /&gt;aber ich dachte&lt;br /&gt;meiner hätte eine dunkelrote Farbe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;müde und enttäuscht kehrte ich zurück&lt;br /&gt;nach Hause&lt;br /&gt;ich öffnete die Tür&lt;br /&gt;im Wohnzimmer&lt;br /&gt;vor den Fenster&lt;br /&gt;auf einem Stuhl&lt;br /&gt;lag ein alter roter Pullover&lt;br /&gt;ich zögerte noch&lt;br /&gt;aber dann zog ich ihn an&lt;br /&gt;und fühlte mich wohl&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Mustermann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich heiße Mustermann&lt;br /&gt;meine Frau heißt Musterfrau&lt;br /&gt;wir haben zwei Kinder&lt;br /&gt;die heißen Mustersohn und Mustertochter&lt;br /&gt;unsere Wohnung heißt Musterwohnung&lt;br /&gt;wir haben ein Musterwohnzimmer&lt;br /&gt;ein Musterschlafzimmer&lt;br /&gt;zwei Musterkinderzimmer&lt;br /&gt;und eine Musterküche&lt;br /&gt;unsere Lieblinsspeise heißt Musterspeise&lt;br /&gt;wir haben auch ein Musterfernsehen&lt;br /&gt;und unser Lieblinsprogramm heißt Musterprogramm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;kurz gesagt&lt;br /&gt;ich bin ein Mustermensch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber wissen Sie&lt;br /&gt;das Wort Mustermensch hat gerade in mir&lt;br /&gt;ein Gefühl ausgelöst&lt;br /&gt;das sich meinem Mustergefühl widersetzt&lt;br /&gt;ich nehme meine letzte Aussage zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schade&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Kaffee schmeckt gut&lt;br /&gt;nur schade, dass du keine Milch hast&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es tut mir leid, dass ich keine Milch habe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der Kaffee schmeckt mit Milch gut&lt;br /&gt;nur schade, dass du keinen Zucker hast&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es tut mir leid, dass ich keinen Zucker habe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der Kaffee schmeckt mit Milch und Zucker gut&lt;br /&gt;nur schade, dass du keinen Kuchen hast&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es tut mir leid, dass ich keinen Kuchen habe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der Kuchen schmeckt mit Kaffee gut&lt;br /&gt;nur schade, dass ich mich ein wenig langweilig fühle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es tut mir leid, dass du dich langweilig fühlst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warme Träume&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Draußen ist es kalt&lt;br /&gt;ich ziehe ein paar warme Träume an&lt;br /&gt;und gehe spazieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Passanten gucken mich an&lt;br /&gt;als ob ich nackt sei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Brücke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Meine Vergangenheit&lt;br /&gt;hat keine Zukunft&lt;br /&gt;und meine Zukunft&lt;br /&gt;keine Vergangenheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich baue eine Brücke&lt;br /&gt;dazwischen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Brücke findet meine Vergangenheit&lt;br /&gt;eine Zukunft&lt;br /&gt;und meine Zukunft eine Vergangenheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich sterbe&lt;br /&gt;und auferstehe wieder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Geänderte Fassung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Selbstbilder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Am Morgen&lt;br /&gt;bevor ich von Zuhause weggehe&lt;br /&gt;ist mein Selbstbild realistisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gegen Mittag verändert es sich&lt;br /&gt;zu einem expressionistischen Selbstbild&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am Abend ist mein&lt;br /&gt;Selbstbild kubistisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Nacht bin ich Impressionist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Vorgespräch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Was ich mit ihm besprechen will&lt;br /&gt;bespreche ich vorher mit mir selber&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wo ich nicht recht habe ärgert er sich&lt;br /&gt;und ich gebe ihm recht&lt;br /&gt;wo er nicht recht hat ärgere ich mich&lt;br /&gt;aber er gibt mir nicht recht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich glaube es ist besser&lt;br /&gt;wenn ich ihn gleich besuche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-7164197182812215421?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/7164197182812215421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-zwei-elf-gedichte-ausgewahlte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/7164197182812215421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/7164197182812215421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-zwei-elf-gedichte-ausgewahlte.html' title='Gedichte, Teil zwei'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-4168620521180182453</id><published>2009-09-08T21:54:00.002+02:00</published><updated>2010-01-20T18:22:32.341+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilder'/><title type='text'>Bilder, Teil eins</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4eTgqFlI/AAAAAAAAABY/sdtqvbUX9ro/s1600-h/5.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379189635713472082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 285px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4eTgqFlI/AAAAAAAAABY/sdtqvbUX9ro/s400/5.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4ZVUS4kI/AAAAAAAAABQ/JWTNEtVapNY/s1600-h/4.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379189550299144770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 285px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4ZVUS4kI/AAAAAAAAABQ/JWTNEtVapNY/s400/4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4UJ4dSPI/AAAAAAAAABI/djhWPKlWu24/s1600-h/3.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379189461330249970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 285px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4UJ4dSPI/AAAAAAAAABI/djhWPKlWu24/s400/3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4JXZjWuI/AAAAAAAAABA/9HeaNkG4bLI/s1600-h/2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379189275980159714" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 285px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4JXZjWuI/AAAAAAAAABA/9HeaNkG4bLI/s400/2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa2t3l067I/AAAAAAAAAAw/m3LA2jM0ukY/s1600-h/1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379187704073612210" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 285px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa2t3l067I/AAAAAAAAAAw/m3LA2jM0ukY/s400/1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-4168620521180182453?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/4168620521180182453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/blog-post.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/4168620521180182453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/4168620521180182453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/blog-post.html' title='Bilder, Teil eins'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa4eTgqFlI/AAAAAAAAABY/sdtqvbUX9ro/s72-c/5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-1511902790294665650</id><published>2009-09-08T21:51:00.001+02:00</published><updated>2010-01-20T18:25:32.242+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuell, Teil eins</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil eins&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mein Kugelschreiber und meine Schuhe&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Gedanke, der nicht mein Gedanke sei, ist kein falscher Gedanke&lt;br /&gt;eine Moral, die nicht meine Moral sei, ist keine falsche Moral&lt;br /&gt;ich schreibe mit der Kugelschreibermarke, mit der ich als ein Junger schrieb&lt;br /&gt;ich trage die Schuhmarke, die ich als ein Junger trug&lt;br /&gt;übrigens, die Welt hat sich verändert&lt;br /&gt;und ich habe mich verändert&lt;br /&gt;die Welt ändert sich&lt;br /&gt;und ich ändere mich&lt;br /&gt;meinem Kugelschreiber und meinen Schuhen und bleibe ich treu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Benazir Bhutto&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Heute&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute kam Benazir Bhutto ums Leben&lt;br /&gt;durch eine Attentat&lt;br /&gt;verübt von einem Islamfanatiker&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pakistan ist ärmer geworden&lt;br /&gt;ich lebe in Deutschland&lt;br /&gt;und bin ein Iraner&lt;br /&gt;auch ich bin ärmer geworden&lt;br /&gt;an meiner Hoffnung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;auf eine Welt&lt;br /&gt;ohne Fanatismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schöne Gesichter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich ein paar schöne Gesichter gesehen. Unterwegs und beim Einkaufen. Ein Gesicht sagt vieles über einen Menschen. Ob Mann oder Frau, ob Kinder oder im Alter. Besonderes ist ein schönes Gesicht im Alter von Bedeutung. Es ist eine Leistung, das Schöne an sich zu wahren. Über die Jahre hinweg. Über die all Tragödien und Dramen des Lebens hinweg.&lt;br /&gt;Wenn ich Gesichtern begegne, begegne ich der Welt. Wenn ich einem schönen Gesicht begegne, begegne ich dem Schönen an der Welt. Ich empfinde eine tiefe Freude. Es ist vielleicht nicht viel, aber es ist bestimmt nicht wenig.&lt;br /&gt;Ich fühle mich in der Welt Zuhause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dieses Land&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Dieses Land hat viele Gesichter&lt;br /&gt;manche dieser Gesichter mag ich&lt;br /&gt;die anderen nicht&lt;br /&gt;es genügt, damit ich mich hier wohlfühle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mein Land, Iran hat viele Gesichter&lt;br /&gt;manche dieser Gesichter mag ich&lt;br /&gt;die anderen nicht&lt;br /&gt;es genügt, damit ich mich als ein Iraner wohlfühle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Welt hat viele Gesichter&lt;br /&gt;manche dieser Gesichter mag ich&lt;br /&gt;die anderen nicht&lt;br /&gt;es genügt, damit ich mich in der Welt wohlfühle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ich habe viele Gesichter&lt;br /&gt;manche dieser Gesichter mag ich&lt;br /&gt;die anderen nicht&lt;br /&gt;es genügt, damit ich mich in meiner haut wohlfühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vielleicht reicht aus&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Können wir unser Gewissen entlasten, ohne dabei unseren Stolz belasten und damit auch das Gewissen von einem anderen belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir unseren Stolz entlasten, ohne dabei unser gewissen belasten und damit auch den Stolz von einem anderen belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir unser Herz entlasten, ohne dabei unsere Freiheit belasten und damit auch das Herz von einem anderen belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir unsere Freiheit entlasten, ohne dabei unser herz belasten und damit auch die Freiheit von einem anderen belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne die Fragen, die Antworten nicht. Vielleicht reicht es aus, sich die Fragen hin und wieder zu vergegenwärtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir ein Gewissen entlasten, ohne dabei einen Stolz belasten und damit auch unser Gewissen belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir einen Stolz entlasten, ohne dabei ein Gewissen belasten und damit auch unseren Stolz belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir ein Herz entlasten, ohne dabei eine Freiheit belasten und damit auch unser herz belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir eine Freiheit entlasten, ohne dabei ein Herz belasten und damit auch unsere Freiheit belasten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne die Fragen, die Antworten nicht. Vielleicht es reicht aus, sich die Fragen hin und wieder vergegenwärtigen.&lt;br /&gt;Ich plädiere nicht streng für Humanismus. Manchmal kommen wir ohne eine Wunde nicht davon. Sei es ein verletztes Gewissen, ein verletzter Stolz, ein verletztes Herz, oder eine verletzte Freiheit. Von uns und ebenso von einem anderen. Manchmal sei es angesagt, unseren Schmerz und den Schmerz von einem anderen auszuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einpaar Tagen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Abgestürzt&lt;br /&gt;tief&lt;br /&gt;in einem Abgrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich spüre es an meinen Gedanken&lt;br /&gt;und an meinen Gefühlen&lt;br /&gt;sie sind düster&lt;br /&gt;als ob ein lästiges Insekt auf meiner Haut kriecht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in einpaar Tagen werde ich darüber lachen&lt;br /&gt;und einen Schmetterling auf meinen Fingern rühren spüren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der tag ist ein leeres Blatt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Der Tag ist&lt;br /&gt;ein leeres Blatt&lt;br /&gt;in meiner Jacketasche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Nacht&lt;br /&gt;nehme ich es raus und lese es durch&lt;br /&gt;nicht alle Zeile drin gefällt mir&lt;br /&gt;ich lasse sie so bleiben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und nehme ein neues Blatt, knicke es ein&lt;br /&gt;und stecke es in meine Jaketasche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;für Morgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-1511902790294665650?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/1511902790294665650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/mein-kugelschreiber-und-meine-schuhe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/1511902790294665650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/1511902790294665650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/mein-kugelschreiber-und-meine-schuhe.html' title='Aktuell, Teil eins'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-8830532365719765306</id><published>2009-09-08T21:49:00.005+02:00</published><updated>2010-01-20T18:33:59.953+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Texte'/><title type='text'>Texte, Teil eins</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil eins&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Fahrrad&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Anfang Dezember, als Schnee und Kälte begannen, putzte ich mein Fahrrad, und parkte es an einem geschützten Platz.&lt;br /&gt;Nun sind mehr als drei Monate seit jenem Tag vergangen. In der Nacht, vor dem Einschlafen erinnere ich mich, dass ich in dieser Zeit mehr als hundert Mal an meinem Fahrrad vorbeigegangen bin, ohne es anzublicken. Ich verspreche mir, es morgen anzusehen und beruhigt schlafe ich ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wassermelone&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ein gestörtes Verhältnis zur Wassermelone. Das war nicht immer so. In meiner Heimat Iran genoss ich den Geschmack von Wassermelonen in den warmen Jahreszeiten. In den kalten Jahreszeiten genoss ich die Sehnsucht danach.&lt;br /&gt;In der Nacht des Winteranfangs, der längsten Nacht des Jahres, bei und Jaldanacht genannt, genossen wir die letzte sorgfältig aufbewahrte Wassermelone. Das war gleichzeitig der Abschied von ihr.&lt;br /&gt;Hier in Deutschland war das anderes. Hier gibt es in allen Jahreszeiten Wassermelone. Anfangs freute ich mich und kaufte mir auch mal im Winter eine Wassermelone. Da geschah etwas, was ich nicht vermutete. Ich verlor allmählich die Sehnsucht nach ihr. Für einige Jahre boykottierte ich den Einkauf von Wassermelonen. Das half nicht. Ich hatte das Gefühl, ich mache mich damit nur lächerlich.&lt;br /&gt;Der Verlust meiner Sehnsucht nach Wassermelonen ist eine Folge der Globalisierung. Sie hat es ermöglicht, dass es auch im Winter Sommerfrüchte auf dem markt gibt. Wahrscheinlich gibt es auch im Iran nun in allen Jahreszeiten Wassermelonen. Ich habe nicht vor, mich damit abzufinden. Ich kaufe mir Wassermelone nur einmal im Winter und wahre meine Sehnsucht nach ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Haus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte kein Zuhause. Und ich hatte einige Wörter, mit denen ich nichts anfangen konnte. Hin und her, hin und her, hin und her. Es fiel mir ein, ich baue mit ihnen ein Haus.&lt;br /&gt;Ich habe eine gründliche Einstellung zu dem Wort Lust. Ich baute den Grund mit dem Wort Lust. Die Wände müssen stabil sein. Ich baute sie mit dem Wort Eigensinn. Fenster müssen mich mit der Welt verbinden. Ich baute sie mit dem Wort Traum. Das Dach gibt dem Haus erst einen Sinn. Ich baute es mit dem Wort Sinn. Die Haustür muss in mir Freude wecken, wenn ich weggehe oder zurückkehre. Ich baute sie mit dem Wort Freude.&lt;br /&gt;Das Haus ist fertig. Und mir ist das Wort Glück übriggeblieben. Ich schenke es euch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In der Fußgängerzone&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Fußgängerzone unserer Stadt kreuzen sich vier Straßen und ein Gasse in Mitten der Stadt. Auf der Straßen laufen die Leute Parallel in einer Richtung oder in den entgegen gesetzten Richtungen. In der Mitte unserer Stadt kreuzen sich die Wege der Passanten mit allen möglichen Winkeln. Sie kommen aus verschiedenen Richtungen oder gehen in die verschiedenen Richtungen. Und da befindet sich ein Mahnmahl mit einer großen Uhr. Hier verabreden sich die Leute. Wenn du vorbeigehst, siehst du immer ein paar Leute da stehen.&lt;br /&gt;Hier kreuzen sich meistens die Lebenswege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-8830532365719765306?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/8830532365719765306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-eins-das-fahrrad-anfang-dezember.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8830532365719765306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8830532365719765306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-eins-das-fahrrad-anfang-dezember.html' title='Texte, Teil eins'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-5162768989527311703</id><published>2009-09-08T21:49:00.004+02:00</published><updated>2010-01-20T18:31:58.566+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichten'/><title type='text'>Geschichten, Teil eins</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil eins&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Frontlinie liegt in mir.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ingeborg Bachmann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Eis&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Parvin begegnete Manutchehr mehrmals beim Einkaufen im Supermarkt. Sie ahnte, Manutchehr müsse ein Iraner sein. Er gefiel ihr nicht besonderes. Sie hatte ihm gegenüber aber keine Abneigung. Bis jenem verschneiten Tag, als es geschah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit mehreren Tagen schneite es. Auch wenn der Schneefall mal unterbrochen war, hatten alle das Gefühl, es fange bald wieder an. Es war nicht sehr kalt. Es war auch nicht so warm, dass der Schnee auf der Straße schmölze. Und in dem Moment, in dem Parvin Manutchehr sah, schneite es in dichten Flocken. So dicht, dass die Fußspuren sofort verwischten. Manutchehr hatte in einer Hand eine Einkaufstüte und in der anderen ein Eis und kam aus dem Supermarkt. Er leckte am Eis und ging nach Hause. Er weckte Parvins Aufmerksamkeit. Sie dachte, er muss ein interessanter Typ sein, wenn er mitten im Winter, während es schneit, auf der Straße Eis isst. Hätte es nicht so dicht geschneit, hätte Manutchehr Parvins Neugier bemerkt. Aber er merkte davon nichts. Diese Szene genügte, damit Parvin beschloss, Manutchehr kennenzulernen. Sie wusste, er kaufte immer nachmittags ein. Und es war nicht schwer, ihm beim Einkaufen zufällig zu begegnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag begegneten sie sich im Supermarkt, als sie hinaus gingen. Um die Gelegenheit nicht zu verpassen, fragte Parvin Manutchehr:&lt;br /&gt;"Sind Sie Iraner?"&lt;br /&gt;Manutchehr antwortete ihr freundlich und sie fingen an, miteinander zu sprechen. Mit ihrer Geschicklichkeit gelang es Parvin, von ihm am Abend zu einem Besuch eingeladen zu werden. Parvin hatte einen hinreichenden Grund, Manutchehr zu mögen. Und Manutchehr hatte ein hinreichendes Bedürfnis, eine Frau kennenzulernen. So waren sie nach ein Paar Tagen eng befreundet. Sie besuchten sich nun gegenseitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gegenseitigen Besuche erweiterten sich. Mal blieb Parvin ein paar Tage bei Manutchehr und mal anderes herum. Sie liebten einander und sie hatten das Gefühl, sich für immer zu lieben. Auf der Straße lag noch der Schnee, der in den vergangenen Wochen gefallen war. Parvin fragte Manutchehr, der bei ihr zu Gast war, ob er sich etwas wünsche, damit sie es für ihn einkaufen könne. Und Manutchehr, ohne dieser Frage Aufmerksamkeit zu schenken, antwortete ihr:&lt;br /&gt;"Nein, danke!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Wochen luden sie Bekannte ein, um ihre Freundschaft mit ihnen gemeinsam zu feiern. Die Gäste gingen weg. Und sie beide bereiteten sich vor, ins Bett zu gehen. Sie schliefen schon vorher miteinander. Diese Nacht sollte sich nicht viel von den vergangenen unterscheiden. Aber Parvin war beunruhigt. Es gab ein Problem, das sie sich nicht erklären könnte. Sie fragte schließlich Manutchehr:&lt;br /&gt;"Warum hattest du in der Zeit, in der wir zusammen sind, keine Lust auf Eis?"&lt;br /&gt;Er errötete und antwortete zögernd:&lt;br /&gt;"Ich war krank. Daher kaufte ich mir ab und zu Eis. Mir wurde übel. Der Arzt empfahl mir, bei Übelkeit Eis zu nehmen. Seitdem ich dich kennengelernt habe, wird mir nicht übel, und ich esse kein Eis mehr."&lt;br /&gt;Parvin freute sich sehr. Sie umarmten sich und hatten eine wunderschöne Nacht miteinander. Parvin hatte nun noch mehr Grund, Manutchehr zu lieben. Parvins Frage machte aber Manutchehr nachdenklich. Er war wieder beunruhigt. Anfangs gab die Wärme, die Parvin ausstrahlte, Manutchehr keine Gelegenheit viel nachzudenken. Aber mit der Zeit wurde Manutchehr wieder übel. Er kaufte sich wieder Eis, ohne dass Parvin es merken konnte. Dann nahm er das Eis auch offen vor Parvin. Und sie sprachen miteinander nicht mehr über Eis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die goldene Halskette&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Akbar hatte das Gefühl, Mahmud habe keine Lust mit ihm zu plaudern. Er dachte, er könne ihn dafür nicht tadeln. Diese Nächte zählten zu den letzten Nächten für sie beide. Vielleicht sei Mahmud mit sich beschäftigt, dachte er und ließ ihn in Ruhe. Er fing an, sich seine Erinnerungen ins Gedächtnis zu rufen. Er fand nun die Erinnerungen an die Landschaften seiner Heimat schöner und lebendiger. Vielleicht waren sie einst genau so schön und lebendig, und die zeit hatte sie mit einem trüben Schleier bedeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mahmud beschäftigte etwas anderes in dieser Nacht. Wie leicht fing alles an, dachte er. Achtzehn Stunden nach seiner Verhaftung saß er im Verhörraum bei Saberi. Mit dem Rücken an der Wand und mit verbundenen Füßen bis zum Knie lag er auf dem Boden. Noch hatte Saberi nicht angefangen ihm Fragen zu stellen, da sagte Mahmud zu ihm:&lt;br /&gt;"Sie haben gewonnen!"&lt;br /&gt;Und er war selber von seiner Aussage überrascht. Saberi geriet in Verlegenheit. Schon seit fünf Jahren verhörte er die Gefangenen. Mehr als hundert von ihnen. Manche hatten viel Widerstand geleistet, manche nicht so viel, und einige waren von Anfang an wie verloren. Aber keiner hatte bis jetzt so mit ihm geredet. Er fühlte sich in seinem Stolz bestätigt. Er sagte:&lt;br /&gt;"Sie haben auch einen guten Widerstand geleistet."&lt;br /&gt;Mahmud war erleichtert. In drei Wochen, in denen er im Krankenhaus behandelt wurde, besuchte Saberi ihn einige Male.&lt;br /&gt;Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus war er wieder im Gefängnis. Saberi ließ ihn jedes Mal unter einem anderen Vorwand zu sich in den Verhörraum bringen. Mahmud wies anfangs jede Diskussion mit ihm ab. Dann aber nahmen ihre Gespräche einen normalen Verlauf an. Saberi machte ihm Vorwürfe, dass er sein Studium abgebrochen hatte, dass er auf seine berufliche Perspektive zu Gunsten der politischen Aktivität verzichtet hatte, und dass er gegen Schah , der den Fortschritt des Landes im Sinne hatte, kämpfte. Mahmud verbarg seine Meinungen vor ihm nicht. Er wies ihn auf das Elend hin, in dem Millionen von Menschen im Lande lebten.&lt;br /&gt;Bevor er gerichtlich verurteilt war, sagte Saberi ihm, dass er zum Tode verurteilt würde. Er war mitverantwortlich für den Tod eines amerikanischen Generals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mahmud verließ den Verhörraum. Er bedeckte seinen Kopf mit seiner Jacke und ging mit einem Wächter zu seiner Zelle. Er berührte mit der Hand die Halskette in der Tasche seiner Hose. Er machte sich Vorwürfe, dass er das Geschenk angenommen hatte. Vielleicht sei sie ein Geschenk seiner Frau. Schließlich war er in der Zelle. Er freute sich. Der Wächter schloss die Tür zu. Mahmud nahm seine Jacke von seinem Kopf ab. Akbar fragte ihn:&lt;br /&gt;"Hat er nicht gesagt wann?"&lt;br /&gt;"Nein!", antwortete Mahmud.&lt;br /&gt;Die Decke auf dem Teppichboden war zwar nicht dick, sie war aber besser als der dünne Teppichboden. Akbar sagte: "Denkst du, sie holen uns morgen ab?" "Ich weiß es nicht.", antwortete Mahmud. "Sie haben die anderen letzte Woche in zwei Gruppen abgeholt. Vielleicht holen sie uns morgen ab."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früh morgens, um fünf Uhr holten sie Mahmud und Akbar zur Erschießung ab. Unterwegs hatte Mahmud das gleiche Gefühl wie in der Schule, wenn er an die Tafel gerufen wurde. Er fühlte sich damals ein wenig beunruhigt. Dann aber beruhigte er sich. Nun beruhigte er sich auch. Nach dem Schießbefehl beugten sich seine Knie, und sein Köpf fiel auf seine Brust. Der Offizier, der der Erschießungsgruppe den Befahl gab, nährte sich ihm und gab ihm den Gnadenschuss. Dann sagte er dem Unteroffizier:&lt;br /&gt;"Warum haben sie ihm nicht gesagt, er solle seine Sachen seiner Familie überlassen? Er hat eine Halskette bei sich."&lt;br /&gt;Der Unteroffizier antwortete:&lt;br /&gt;"Als er uns übergeben wurde, haben wir die Halskette nicht bei ihm gesehen."&lt;br /&gt;"Sie ist wohl nicht echt.", Sagte der Offizier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Fremde&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es gab keine Anzeichen mehr dafür, dass Ahmad erst gestern in diese Wohnung eingezogen war. Und einem Flüchtling gehört auch nicht so viel, dass seine Einordnung mehrere Tage in Anspruch nehmen würde. Insbesondere, wenn er Student und alleinstehend ist. Dennoch beschäftigte er sich seit gestern völlig mit der Einrichtung seiner neuen Wohnung. Nicht nur seit gestern war er damit beschäftigt. Seine Unruhe und Sorgen begannen schon vor ein paar Wochen, seit es feststand, dass er umziehen würde. Er war der Meinung, der Umzug in eine neue Wohnung müsse ein schwieriges Unternehmen sein. Auch heute war er noch mit seinen Sorgen beschäftigt, obwohl er gestern seine Freunde, die ihm zur Hilfe kamen, gehen ließ. Erst als er den letzten Vorhang in der Küche aufgehängt hatte und einsah, dass nun alles in der Wohnung aufgeräumt war, fühlte er sich wohl.&lt;br /&gt;Nun, wo er keine Sorgen mehr hatte, stellte er den Stuhl, den er beim Aufhängen des Vorhanges benutzt hatte, an seine Stelle am kleinen Küchentisch. Er setzte sich darauf und drehte sich eine Zigarette. Er zündete sie an. Er war mit der Zigarette noch nicht fertig, da fühlte er sich bedrückt. Der Stadtteil, in dem er vorher wohnte, gefiel ihm nicht besonderes, aber nun, da er ausgezogen war fühlte er sich ihm verbunden. Dann machte ihn sein neuer Stadtteil neugierig. Er freute sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wohnte schon seit zwei Jahren in dieser Stadt. Nachdem sein Antrag auf Asyl anerkannt worden war, beschloss er, in dieser Stadt zu bleiben. Er kannte die Stadt nicht ganz. Er ließ sich dort nieder, wo er eine Wohnung fand. Nun, nach zwei Jahren, kannte er die Stadt bereits besser. Er wusste, dass sein Stadtteil ein guter Stadtteil war. Ein großer Teil seiner Bewohner bestand aus Studenten und Ausländern. Der andere Vorteil des Stadtteils war die kurze Entfernung zur Universität.&lt;br /&gt;Es war Spätnachmittag, und die Läden blieben nicht lange auf. Ahmad zog sich um und ging einkaufen. Er fand ein paar Supermarkte in der Hauptstraße seines neuen Stadtteils und kaufte da ein. Auf dem Rückweg kaufte er sich beim Kiosk an der Straße, in der er wohnte ein paar Flaschen Bier und ein Päckchen Tabak. Er sagte zu der Verkäuferin:&lt;br /&gt;"Au Wiedersehen!"&lt;br /&gt;"Tschüß!", erwiderte sie ihn.&lt;br /&gt;Als er in seiner Wohnung ankam, fühlte er sich zufrieden. Er fand alles in Ordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tage später, als Ahmad vom Schwimmbad auf dem Weg nach Hause war, wusste er fast alles über seinen Stadtteil, was er wissen wollte. Er war schon im Park spazieren gegangen. Er wusste, bei wem er Schafkäse kaufen konnte. Und er hatte schon den kürzesten Weg zu der Universität ausprobiert. Am Kiosk, in der Nähe seiner Wohnung, kaufte er sich Tabak. Die Verkäuferin war dieselbe Frau, die er beim letzten Mal gesehen hatte. Er kaufte ein und sagte zu der Verkäuferin:&lt;br /&gt;"Tschüß!"&lt;br /&gt;"Auf Wiedersehen", antwortete die Verkäuferin.&lt;br /&gt;Ahmad fiel auf, wie sich die Verkäuferin von ihm verabschiedete. Er erinnerte sich jetzt, wie sie letztes Mal von ihm Abschied genommen hatte. Er dachte darüber nach und fand es nicht so wichtig. Als er Zuhause war, hatte er es gar vergessen.&lt;br /&gt;Beim nächsten Einkauf verabschiedete sich Ahmad mit "Auf Wiedersehen". Die Verkäuferin erwiderte ihm mit "Tschüß". Beim nächsten Mal sagte er "Tschüß" und sie erwiderte ihm mit "Auf Wiedersehen". Es kam zu einer Wiederholungsreihe. Tschüß" "Auf wiedersehen", "Auf Wiedersehen" "Tschüß", "Tschüß" "Auf Wiedersehen", "Auf Wiedersehen" "Tschüß".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allmählich konnte Ahmad dieses Problem, das er bis jetzt für unwichtig hielt, nicht vergessen. Nach jeder Wiederholung beschäftigte er sich ernsthafter damit. Nun, um einem Fehler vorzubeugen, schrieb er die letzte Abschiedsform in den Kalender auf seinem Schreibtisch. Er wusste nicht, wie es dazu gekommen war, dass ein normaler Vorgang, der alltäglich millionenfach unter den Leuten vorkommt, ihn in diesen Zustand gebracht hatte.&lt;br /&gt;Er gab dem Problem eine Bedeutung, aber noch keine große, bis er eines Tages unterwegs zum Kiosk vergaß, wie die letzte Abschiedsform lautete. Erkehrte zurück und sah in seinem Kalender nach. Das war ihm zuviel.&lt;br /&gt;Bevor er wieder zum Kiosk ging, ging er in seinem Zimmer hin und her und dachte darüber nach. Er fand sich lächerlich. Er fragte sich, wie so ein normaler Vorgang, der alltäglich millionenfach unter den Leuten vorkommt, ihn in diesen Zustand bringen konnte. Er war froh, dass keiner über ihn Bescheid wusste. Er geriet wieder in Aufregung. Erst als er wütend war, beschloss er, nie wieder bei diesem Kiosk einzukaufen. Nach kurzer Überlegung fand er seine Entscheidung nicht richtig. Warum sollte er auf sein Recht verzichten, bei diesem Kiosk einzukaufen. Dann kam er zu der Entscheidung, sich von der Verkäuferin immer mit einem "Auf Wiedersehen" zu verabschieden. Er war immerhin verletzt. Nun war er nicht mehr aufgeregt, aber er fand auch diese Lösung nicht richtig. Die Verkäuferin hatte sich immerhin mehrmals in einer vertrauten Form von ihm verabschiedet. Er war der Meinung, er beleidige die Verkäuferin, wenn er sich ständig in einer distanzierten Form von ihr verabschieden würde. Ihm fiel ein, dass es vielleicht besser wäre, mit ihr zu reden. Dieser Gedanke gefiel ihm nicht. Wie konnte er über ein solches Problem reden. Sie würde ihn lächerlich finden. Schließlich beschloss er, sich mit einem "Tschüß" von ihr zu verabschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So vergingen ein paar Wochen. Und Ahmad sagte immer:&lt;br /&gt;Tschüß!"&lt;br /&gt;"Auf Wiedersehen!", erwiderte die Verkäuferin immer.&lt;br /&gt;Anfangs war Ahmad ziemlich ruhig. Aber allmählich verwirrte ihn die Verkäuferin. Er kam zu der Einsicht, er hätte eine falsche Entscheidung getroffen. Nein, es konnte so nicht weiter gehen. Dieses Mal spürte er die Angelegenheit ernsthafter und tiefer als zuvor. Er fragte sich, wie so ein normaler Vorgang, der alltäglich millionenfach unter den Leuten reibungslos vorkommt, ihn in diesen Zustand bringen konnte. Er war froh, dass keiner über ihn Bescheid wusste. Er nahm sich vor, nie wieder bei diesem Kiosk einzukaufen. Um auf sein Recht nicht zu verzichten, bei diesem Kiosk einzukaufen, verzichtete er jedoch auf diese Lösung. Er war aber verletzt und konnte seinen Stolz nicht ignorieren. Er dachte eine Weile über den Konflikt zwischen Recht und Stolz nach und konnte keine Lösung finden, bei der beide eine Befriedigung gefunden hätten. Er dachte, es wäre vielleicht besser, gar nichts zu sagen. Aber er würde die Verkäuferin damit beleidigen. Und wenn er sie beleidige, beleidige er auch sich selbst, überlegte er. Er fand es nicht akzeptabel. Aber er war mit sich nicht im Klaren, ob er die Verkäuferin nicht beleidigen wollte oder sich selbst. Es blieb ihm der Ausweg übrig, sich immer mit der distanzierten Form von der Verkäuferin zu verabschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So vergingen noch ein paar weitere Wochen. Und Ahmad sagte ihr zum Abschied:&lt;br /&gt;"Auf Wiedersehen!"&lt;br /&gt;"Tschüß!", erwiderte die Verkäuferin.&lt;br /&gt;Anfangs beruhigte ihn dieses Vorgehen. Aber mit der Zeit verwirrte ihn die Verkäuferin wieder, und er war verzweifelt. Er hatte wieder eine falsche Entscheidung getroffen, dachte er. Er fragte sich, wie so ein normaler Vorgang, der alltäglich millionenfach unter den Leuten vorkommt, ihn in diesen Zustand bringen konnte. Er war so verzweifelt, dass er schwer einschlafen konnte. Er dachte, wenn er keinen Ausweg finden würde, würde er wahnsinnig werden. Er ließ sich alle frühren Lösungsmöglichkeiten furch den Kopf gehen. Er lehnte alle ab. Hilflos und verzweifelt machte er die Lichter in seinem Zimmer aus und ging ins Bett. Plötzlich stand er wieder auf und machte die Lichter an. Er jubelte vor lauter Freude.&lt;br /&gt;"Ich habe es!"&lt;br /&gt;"Ich habe es!"&lt;br /&gt;Er sprach laut mit sich und ging in seinem Zimmer hin und her.&lt;br /&gt;Am nächsten Abend ging er froh zum Kiosk. Er kaufte ein und beim Abschied sagte er:&lt;br /&gt;"Tschüßidersehen!"&lt;br /&gt;"Tschüßidersehen!", erwiderte die Verkäuferin.&lt;br /&gt;"Ich habe gewonnen. Endlich hat sie mit mir in meiner Sprache geredet", sagte er zu sich. Und er wollte seinen Sieg feiern. Er hatte aber kein Bier mehr im Kühlschrank. Er ging zu dem anderen Kiosk und kaufte sich ein paar Flaschen Bier. Er trank das Bier und schlief ein.&lt;br /&gt;Am nächsten Nachmittag wachte er auf. Er erinnerte sich an gestern. Er lachte. Dann wurde er neugierig.&lt;br /&gt;"Wieso hat sie so reagiert?", fragte er sich. Er wartete bis zum Abend. Dann ging er zum Kiosk.&lt;br /&gt;"Guten Abend!", sagte er.&lt;br /&gt;"Guten Morgen!", erwiderte die Verkäuferin.&lt;br /&gt;Er fing nun ein Gespräch mit der Verkäuferin an.&lt;br /&gt;"Es ist schon dunkel. Warum haben Sie zu mir Guten Morgen gesagt?"&lt;br /&gt;"Es ist egal, ob es Morgen oder Abend ist. Nehmen Sie es nicht so wichtig."&lt;br /&gt;Und Ahmad nahm es nicht so wichtig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-5162768989527311703?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/5162768989527311703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-eins-die-frontlinie-liegt-in-mir.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/5162768989527311703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/5162768989527311703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-eins-die-frontlinie-liegt-in-mir.html' title='Geschichten, Teil eins'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1773199952491258640.post-8962650253511559111</id><published>2009-09-08T21:47:00.001+02:00</published><updated>2010-01-20T18:40:06.625+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Gedichte, Teil eins</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Teil eins&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die oberste Aufgabe, zu der wir berufen sind,&lt;br /&gt;ist für jeden, sein eigenes Leben zu führen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Michel de Montaigne&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgewählte Gedichte 1987 – 1993, veröffentlicht in Welfengarten, Jahrbuch für Essayismus, herausgegeben von Leo Kreutzer und Jürgen Peters, Nr. 7, 1997.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Befreiung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Meine Leiche&lt;br /&gt;auf den Schultern&lt;br /&gt;bin ich auf dem Weg zu meinem Grab&lt;br /&gt;sei es,&lt;br /&gt;dass ich von mir befreit werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sterne&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Als ich ein kleines Kind war,&lt;br /&gt;träumte ich,&lt;br /&gt;dass di Mutter die Sterne putzte&lt;br /&gt;nun&lt;br /&gt;wenn ich daran denke,&lt;br /&gt;wie entfernt die Sterne von mir sind,&lt;br /&gt;werde ich traurig&lt;br /&gt;und doch ist es schön,&lt;br /&gt;wenn ich an die Sterne denke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einkaufsliste&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zweihundert Gramm Käse&lt;br /&gt;zwei Kilo Kartoffeln&lt;br /&gt;eine Packung Margarine&lt;br /&gt;anderthalb Mark Freiheit&lt;br /&gt;fünfzig Mark Gefühl&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der eiserne Fuß&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In meiner Kindheit&lt;br /&gt;zerstörte ein eiserner Fuß&lt;br /&gt;mein Häuschen aus Pappe&lt;br /&gt;seitdem fehlt bei jedem Haus,&lt;br /&gt;das ich baue&lt;br /&gt;irgendwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Herbst&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Tagebuch des Baumes&lt;br /&gt;fällt ein Blatt&lt;br /&gt;auf den Boden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eine Jahreszeit&lt;br /&gt;verdirbt&lt;br /&gt;unter dem Fuß der Fußgänger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie süß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wie süß&lt;br /&gt;ein Glas Milch und eine Zigarette&lt;br /&gt;zwischen den zwei Peitschen&lt;br /&gt;und der Folterer&lt;br /&gt;der zärtlichste Vater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Parfüm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Meine Träume&lt;br /&gt;und meine Erinnerungen&lt;br /&gt;parfümiere ich&lt;br /&gt;und beim Spaziergang,&lt;br /&gt;wenn ich einem Bekannten begegne,&lt;br /&gt;nehme ich wie ein Gentleman&lt;br /&gt;den Hut ab und sage:&lt;br /&gt;Guten Tag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Untergrundbahn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wiederholtes Anhalten der Bahnen&lt;br /&gt;Lärm der Fahrgäste&lt;br /&gt;und eine Taube,&lt;br /&gt;die unvertraut hierhin und dahin blickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Bild und der Rahmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Vater&lt;br /&gt;schenkte mir das Bild des Großvaters&lt;br /&gt;mit Bart in einem Rahmen aus Holz&lt;br /&gt;und sagte mir,&lt;br /&gt;dass der Großvater ein guter Mensch war&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich schenke meinen Kindern das Bild meines Vaters&lt;br /&gt;mit Krawatte in einem Rahmen aus Metall&lt;br /&gt;und sage ihnen,&lt;br /&gt;dass mein Vater ein guter Mensch war&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meine Kinder&lt;br /&gt;schenken ihren Kindern mein Bild&lt;br /&gt;in einem Rahmen aus der Farbe der Zukunft&lt;br /&gt;und sagen ihnen,&lt;br /&gt;dass ich ein guter Mensch war&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so verdirbt immer ein Mensch in einem Rahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Flüchtling&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Heimatland&lt;br /&gt;war ich jemand,&lt;br /&gt;der seine Vergangenheit fürchtete&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Exil&lt;br /&gt;bin ich jemand,&lt;br /&gt;der seine Zukunft fürchtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich liebe mein Heimatland nicht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe mein Heimatland nicht&lt;br /&gt;wenn ich aber meine Landsleute treffe,&lt;br /&gt;frage ich:&lt;br /&gt;"Was gibt es Neues im Iran?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dieses Land liebe ich auch nicht&lt;br /&gt;aber jeden Abend&lt;br /&gt;warte ich auf die Nachrichten im Fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mein Freund&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch kann mein Freund&lt;br /&gt;sich selbst nicht belügen&lt;br /&gt;er kommt zuerst zu mir&lt;br /&gt;und erzählt mir seine Lüge so aufrichtig,&lt;br /&gt;dass ich sie für wahr halte&lt;br /&gt;dann wagt er es,&lt;br /&gt;seine Lüge anderen zu erzählen,&lt;br /&gt;bis er selbst daran glauben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Als ich sie zum ersten Mal sah&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Als ich sie zum ersten Mal sah,&lt;br /&gt;fiel mir ein,&lt;br /&gt;dass ich sie kenne&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als ich sie zum zweiten mal sah,&lt;br /&gt;fiel mir ein,&lt;br /&gt;woher ich sie kenne&lt;br /&gt;sie war mein verlorenes Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Menschen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen,&lt;br /&gt;die ich bis jetzt gekannt habe,&lt;br /&gt;bestehen aus zwei Gruppen:&lt;br /&gt;die, die größer als sie selbst sind&lt;br /&gt;und die, die kleiner als sie selbst sind&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wenn ich größer als ich selbst bin,&lt;br /&gt;beneide ich diejenigen,&lt;br /&gt;die kleiner als sie selbst sind&lt;br /&gt;und wenn ich kleiner als ich selbst bin,&lt;br /&gt;beneide ich diejenigen,&lt;br /&gt;die größer als sie selbst sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Wand&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In deinen Augen&lt;br /&gt;spüre ich das Schattenbild einer Wand,&lt;br /&gt;die immer zwischen mir und dem Glück stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Stacheldraht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich sah einen schönen Vogel,&lt;br /&gt;der sein Nest auf dem Stacheldraht baute&lt;br /&gt;ich jagte ihn weg,&lt;br /&gt;damit er sein Nest auf einem grünen Baum baut&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als ich wieder da war,&lt;br /&gt;sah ich ein Vogelnest auf dem Stacheldraht&lt;br /&gt;und merkte,&lt;br /&gt;wie schön der Stacheldraht aussah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dennoch &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Traum war,&lt;br /&gt;die Welt zu verändern&lt;br /&gt;die Welt hat aber mich&lt;br /&gt;leise und gewandt verändert&lt;br /&gt;dennoch bereue ich nicht,&lt;br /&gt;auf die Welt gekommen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn die Welt ein Fußballplatz wäre&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Welt ein Fußballplatz wäre&lt;br /&gt;und die Erde ein Ball&lt;br /&gt;und Gott und Teufel&lt;br /&gt;die Torwächter&lt;br /&gt;was für eine aufregende Versuchung wäre es,&lt;br /&gt;ein Tor in diesem Spiel zu schießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Teller Reis&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mein Teller ist voll von Reis&lt;br /&gt;und mein Nachbar hat nichts zu essen&lt;br /&gt;ich werde ihn nicht zum Tisch einladen,&lt;br /&gt;denn dann haben wir zwei Halbhungrige&lt;br /&gt;hungriger als Vollhungriger&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielleicht würden Sie sagen,&lt;br /&gt;warum soll ich ihm nicht den Teller Reis schenken&lt;br /&gt;nein! Das finde ich auch nicht richtig,&lt;br /&gt;denn der Reis schmeckt demjenigen besser,&lt;br /&gt;der ihn kocht&lt;br /&gt;und wir sollen nicht nur an den Menschen denken,&lt;br /&gt;sondern auch an den Reis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Um glücklich zu sein&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Um glücklich zu sein,&lt;br /&gt;brauche ich&lt;br /&gt;einen Baum&lt;br /&gt;ein Buch&lt;br /&gt;und ein Ich,&lt;br /&gt;das sich unter den Baum legt&lt;br /&gt;und das Buch liest&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe den Baum&lt;br /&gt;das Buch auch&lt;br /&gt;aber kein Ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Herb&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Über die Kindheit&lt;br /&gt;freue ich mich nicht,&lt;br /&gt;sie hatte ein bitteres Ende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;über die Liebschaften&lt;br /&gt;freue ich mich nicht,&lt;br /&gt;sie hatten ein bitteres Ende&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meine Freude am Leben&lt;br /&gt;besteht nun aus dem herben Geschmack von Kaffee,&lt;br /&gt;den ich täglich trinke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Leute von hier&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Leute von hier&lt;br /&gt;gehen ohne Sorge auf die Straße&lt;br /&gt;und schauen mit Sorge die Zukunft an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Leute in meinem Heimatland&lt;br /&gt;gehen mit Sorge auf die Straße&lt;br /&gt;und schauen mit Hoffnung die Zukunft an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich&lt;br /&gt;gehe mit Sorge auf die Straße&lt;br /&gt;und schaue mit Sorge die Zukunft an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Problem&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte dich lieben,&lt;br /&gt;wenn du nicht zuviel von mir erwarten würdest&lt;br /&gt;ich würde aber zuviel von mir erwarten,&lt;br /&gt;wenn ich dich lieben würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Unterschied&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Manchmal genügt es,&lt;br /&gt;eine Stunde zusammenzusitzen,&lt;br /&gt;um lebenslang miteinander zu sein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;manchmal genügt es nicht,&lt;br /&gt;lebenslang miteinander zu sein,&lt;br /&gt;um eine Stunde zusammenzusitzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1773199952491258640-8962650253511559111?l=ma-gedichteundmehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/feeds/8962650253511559111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-eins-die-oberste-aufgabe-zu-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8962650253511559111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1773199952491258640/posts/default/8962650253511559111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ma-gedichteundmehr.blogspot.com/2009/09/teil-eins-die-oberste-aufgabe-zu-der.html' title='Gedichte, Teil eins'/><author><name>Mohammad Ahmadijan</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11341196952073924816</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://3.bp.blogspot.com/_JXxd5KAUHqo/Sqa0PtxU18I/AAAAAAAAAAM/d0vb3X32foc/S220/Image6.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
